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So kam DIE Carrera Bahn nach Deutschland:
Als die Carrera-Rennbahn 1963 in die Läden kam, löste sie in den Kinderzimmern einen Boom aus, der wohl nur mit den Gameboys und Playstations unserer Tage zu vergleichen ist.
Erfinder des Spiel-Prinzips ist das damals in Fürth sitzende Unternehmen jedoch nicht.
Diese Ehre gebührt vielmehr dem britischen Hersteller Scalextric, der 1957 die erste elektrische Slotracing-Rennbahn vorgestellte.
Slotracing ist der internationale Oberbegriff für die kleinen Rennbahnen. Slot heißt Schlitz.
Zusammen mit dem Leitkiel des Fahrzeuges hält der Slot den Wagen in der Spur.
Der Spielzeug-Unternehmer Herrmann Neuhierl aus Fürth entdeckte das rasante Spiel in den USA. Unter dem Namen Carrera brachte er es 1963 auf den deutschen Markt. "Der Name Carrera geht auf Porsche zurück".
Nach der Vorstellung ging es mit der Carrera-Bahn schnell bergauf: Der ursprünglichen "132 Universal" im Maßstab 1:32 folgten weitere Versionen in verschiedenen Maßstäben.
Im Jahr 1979 hatte Carrera den Höhepunkt erreicht. Damals hatte der Katalog 208 Seiten, 130 verschiedene Autos wurden angeboten.
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